Welttierschutztag

Tierschutz in Deutschland 

Auch in Deutschland gibt es viele Organisationen, die sich für den Tierschutz einsetzen. So viele, dass man gar nicht alle kennt. Tierschutz ist ein großes Thema und man weiß nie so recht, wo man anfangen und aufhören soll.  
Ich möchte besonders auf die Laborbeaglehilfe e. V. eingehen. 2014 habe ich über diesen Verein meine Hündin bekommen. Sie war damals drei Jahre alt und hat die ersten Jahre leider im Versuchslabor verbracht. Soka ist in einem Labor in Italien geboren. Mit ca. zwei Jahren kam sie nach Deutschland. Was in Italien passiert ist, weiß niemand – nur sie. Hier in Deutschland kam sie in ein kleines Rudel an eine Uni. Soka hat es noch „gut getroffen“. Sie hatte das Glück, dass sie irgendwann nicht mehr gebraucht wurde und vermittelt werden konnte. Leider haben nicht alle Hunde so ein Glück und bleiben so lange im Labor, bis sie über die Regenbogenbrücke gehen… 
Soka konnte zu Beginn nicht bellen, sie wusste nicht, was spielen ist, kannte keine Wiese, keine Autos, keinen Asphalt und keine anderen Hunde. Sie hatte tierische Angst vor Menschen, vor allem vor Männern. Heute ist sie aber ein Hund, wie er im Buche steht. Sie könnte ständig fressen, schläft viel, liebt es gekrault zu werden und genießt ihr Leben. Soka ist mein erster Hund, aber durch sie weiß ich, dass ich mich immer wieder für einen Hund aus dem Tierschutz entscheiden würde.  

Wie kannst du helfen? 
- Sachspenden an das Tierheim in deiner Stadt 
- spende Geld an eine Organisation deiner Wahl 
- biete dich für eine Patenschaft an 
- hilf ehrenamtlich 
- Mitgliedschaft in einer Organisation/Verein 

Tierschutz im Ausland 

Jeder, der schon einmal in Ost- oder Südeuropa Urlaub gemacht hat, hat vermutlich zahlreiche Tiere auf der Straße gesehen. Die bei uns geliebten Hunde und Katzen werden dort oftmals als Plage angesehen, weil niemand Verantwortung für sie übernimmt und sie sich unkontrolliert vermehren. Oft werden sie gequält und misshandelt, eingesperrt, in Tötungsstationen gebracht oder auf offener Straße getötet.  

Deswegen ist es so wichtig, die vor Ort ansässigen Vereine in ihrer Arbeit zu unterstützen. Seriöse Vereine setzen den Hauptfokus auf die Kastration der Tiere, weil dies der einzige Weg ist, das Leid weiterer Generationen nachhaltig zu stoppen. Die Kosten von Kastrationen sowie die Behandlung von Krankheiten, Parasiten und Verletzungen lassen die Tierarztrechnungen in die Höhe schießen, was für die Ehrenamtler vor Ort nicht zu stemmen ist.   
Der zweite wichtige Ansatz ist die Vermittlung der Tiere, die bereits Schlimmes erleben mussten, an Adoptanten und Pflegestellen in Deutschland, die ihnen eine zweite Chance auf ein schönes Leben geben- abseits von überfüllten Tierlagern, Gewalt und Tötungsstationen.  
Lest mehr über tolle Vereine, Adoption und Anreise der Straßentiere auf unserer Homepage: QR-Code 

Wie kannst du helfen? 

  • Geld-, Futter- und Sachspenden (kleine Beträge helfen!) 

  • Flugpate sein oder Autofahrten vom Flughafen zu den Pflegestellen/neuen Zuhause übernehmen 

  • Einem Verein beitreten  

  • Vorkontrollen von Pflegestellen oder einem potenziellen neuen Zuhause durchführen 

  • Beiträge auf Social Media liken, kommentieren, teilen, …  

  • Ein Tier aus dem Tierschutz adoptieren – sie sind genauso süß wie Rassetiere!