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Selfcare am Arbeitsplatz

14 May 2019

 

 

Vielleicht kennt ihr es noch aus der Schule: Nach acht oder sogar neun Stunden die Schulbank drücken, sind Rücken und Nacken gerne mal verspannt. Leider ändert sich das oftmals bei der Ausübung einer kaufmännischen Tätigkeit nicht, sodass man frühzeitig einiges beachten sollte, um möglichen Beschwerden vorzubeugen.
Wir haben für euch einige Tipps und Tricks zusammengestellt, die wir im Laufe unserer Ausbildung bereits sammeln konnten, um den Büroalltag so angenehm wie möglich zu gestalten:

 

 

 

1. Die Haltung macht’s:

Viele Firmen statten ihre Büros bereits mit ergonomischen Möbeln aus. Wenn ihr also höhenverstellbare Stühle und Tische besitzt, achtet unbedingt darauf, dass ihr diese auch optimal für euch einstellt: Die Beine sollten möglichst im 90° Winkel zum Boden stehen, wobei die Arme entspannt in einer geraden Haltung auf dem Schreibtisch ihren Platz finden. Damit euer Nacken nicht zu sehr belastet wird, ist es wichtig, dass ihr möglichst gerade und frontal auf euren Monitor blickt. Hier zählt auch der Blick auf’s Smartphone zu: Die dafür typische Haltung übt sich auf unsere Wirbelsäule wie rund 15 kg Gegengewicht aus. Zwischen der aufrechten Haltung ist es jedoch auch sehr wichtig, den Körper ab und zu etwas zu entspannen. Nehmt euch auf dem Weg zur Kaffeemaschine oder dem Drucker ruhig die Zeit euch einmal zu strecken und vielleicht sogar ein paar Atemzüge an der frischen Luft zu verbringen.

 

 

 

2. Eine kleine Auszeit:

Anders als in der Schule, habt ihr in den meisten Betrieben bei einem Arbeitstag von acht Stunden eine 30-minütige Pause – ganz schön wenig Zeit, um sich in der Kantine bei der Pommes-und-Currywurst Schlange anzustellen und sich ein freies Plätzchen neben den Lieblingskollegen zu suchen… Durch Meal-Prep könnt ihr in eurer Pause sowohl Zeit sparen, als auch dem häufig eintönigen und unausgewogenen Essen aus der Kantine entgehen. Obendrein könnt ihr Geld sparen! Aber hierzu später mehr…
Sorgt am besten dafür, dass ihr so gut erholt wie möglich aus der Pause kommt. Das klingt zunächst vielleicht selbstverständlich, aber es kann zum Beispiel vorkommen, dass ihr auch während eurer Pausen über die Arbeit sprecht und hinterher noch erschöpfter, als vorher seid. Auch hier kann frische Luft Abhilfe schaffen: Bei schönem Wetter könnt ihr zum Beispiel einfach einen kleinen
Spaziergang unternehmen und während dessen eure selbstgemachten Wraps oder Sandwiches essen. Die liegen nicht so schwer im Magen und ein bisschen Bewegung und Vitamin D bringen den Kreislauf in Schwung und sorgen für gute Laune.

 

 

 

3. Gesund durch den Tag:

Wie oben bereits erwähnt, ist es nicht immer einfach sich im Berufsalltag bewusst und gesund zu ernähren. Solltet ihr nicht das große Glück haben, dass eure Mitarbeiterkantine eine gesunde und abwechslungsreiche Auswahl bietet, habt ihr meistens außer ungesundes Fast Food und Salat keine Alternativen. Um dem vorzubeugen bietet sich Meal-Prep besonders gut an. Hier geht es darum, dass ihr eurer Mittagessen für die gesamte Arbeitswoche vorbereitet und euch so, nach einem anstrengenden Tag, nicht mehr in die Küche stellen müsst.
Falls ihr euch vielleicht sogar in einer Lerngruppe mit anderen Auszubildenden eurer Firma trefft, könnt ihr ebenfalls am Wochenende eine kleine Koch-Session starten und euer Meal-Prep gemeinsam vorbereiten. Wichtig hierbei ist es, mit möglichst lang haltbaren Lebensmitteln zu starten. Zum Beispiel könnt ihr Kartoffeln, Reis oder Nudeln in großen Mengen vorkochen und mit unterschiedlichen, auch eingefrorenen, Saucen und Gemüsesorten zu ganz unterschiedlichen Gerichten zubereiten.

 

 

 

 

4. Wohlfühlatmosphäre

Am einfachsten kann man sich eine gemütliche Atmosphäre mit Pflanzen schaffen. Auch das Büro wird so schnell zu einer kleinen Wohlfühloase: Denn schon kleine Blumen können psychischem Stress vorbeugen, die Konzentration und somit auch die Produktivität steigern. Zudem beugen die Pflanzen der Ausbreitung von Viren vor und erhöhen und filtern den Sauerstoffanteil in der Luft. Vor allem größere Pflanzen eignen sich auch zur Lärmdämmung, da sie Hintergrundgeräusche auffangen können. Nicht zuletzt sorgen ein paar gut platzierte Blumen neben ein bis zwei Fotos vom letzten Urlaub oder euren besten Freunden einfach für eine bessere Laune und ein wohliges Gefühl. Für optimale Lichtverhältnisse sollte der Arbeitsplatz nach Möglichkeit in der Nähe eines Fensters liegen. So ist garantiert, dass während der Arbeitszeit hauptsächlich Tageslicht genutzt wird und weniger künstliches Licht, welches ebenfalls den Effekt hat, dass deine Augen geschont werden. Zusätzlich ist damit die Möglichkeit gegeben regelmäßig und nach Bedarf, durchlüften zu können.

 

 

 

 

 

 

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