Good food is good mood!

Gesund ernähren? Warum eigentlich? Der Trend rund um eine ausgewogene, bewusste Ernährung wird immer größer. Aber auch zurecht! 

Wer sich gesund ernährt tut nicht nur der Umwelt etwas Gutes, sondern insbesondere seinem eigenen Körper und Wohlbefinden. Ein gesunder Lebensstil führt zu mehr Ausgeglichenheit und Energie im Alltag. Fast Food oder auch die sogenannten „leeren“ Kohlenhydrate bewirken hingegen das komplette Gegenteil. Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Verdauungsbeschwerden, Übergewicht oder sogar später auftretende Demenz sind nur einige der Auswirkungen, die schlechte Ernährung auslösen.  

Sicher habt ihr euch gefragt, was jetzt genau unter den leeren Kohlenhydraten zu verstehen ist. Darunter fallen Weißmehlprodukte und Zucker, da diese Lebensmittel wenig Nährstoffe enthalten. Burger und Tiefkühlpizzen sind gute Beispiele, da beide Zutaten in viel zu großen Mengen enthalten sind. Aber auch zu viele Brötchen oder Süßigkeiten zählen dazu. Man spricht bei leeren Kohlenhydraten auch von Appetitfallen, da solche Nahrungsmittel und Gerichte den Blutzuckerspiegel ansteigen und gleich darauf steil abfallen lassen. Daraus resultiert ein gesteigerter Appetit, aus dem dann Heißhunger entstehen kann. Also absolut kontraproduktiv, da euch solche Mahlzeiten viele Kalorien, aber keine langanhaltende Energie geben. Dazu kommt noch, dass Fertigprodukte industriell verarbeitet werden und somit viele künstliche Zusatz-, Farb- und Konservierungsstoffe, Aromen, Zucker und gesättigte Fettsäuren enthalten. 
 

Und was stattdessen essen? Die guten Kohlenhydrate! Ganz beliebt sind Vollkornprodukte, Haferflocken, Gemüse und Hülsenfrüchte. Vitamine, Ballaststoffe und Mineralien sind ebenfalls wichtig, um den Körper mit allen wichtigen Nährstoffen zu versorgen. Hierzu eignen sich Obst, Haferflocken und Nüsse. Nüsse sind sowieso ein unglaubliches Super Food! Sie enthalten wertvolle Nährstoffe wie Ballaststoffe und natürliches Protein und halten durch ihre gesunden, ungesättigten Fettsäuren extrem lange satt. 

Wenn sich jemand für eine vegetarische oder vegane Ernährung entscheidet, ist dies für die Umwelt, das Tierwohl und die Gesundheit auf jeden Fall super! Auf Dauer muss man sich jedoch auch hier damit auseinandersetzen, welche Nährstoffe dem Körper fehlen können, bzw. zugeführt werden müssen. Vegetarische und vegane Produkte sind aber nicht automatisch gesund. Auch hier sollte man auf die Qualität der Lebensmittel achten und stark Verarbeitetes, Zuckerhaltiges und Fettiges vermeiden. 

Wichtig ist also, frische und natürliche Lebensmittel zu verwenden. Und mit diesen Zutaten kann man viele leckere Gerichte zaubern, für die man keine Stunden in der Küche verbringen muss. Es gibt viele gesunde Alternativen zu besagten Fertigprodukten, die super lecker sind und auch die Bedürfnisse nach Süßem oder Fast Food stillen können. Nichtsdestotrotz müsst ihr eure eigene Balance finden und auf euern Körper hören. Wenn ihr mal Lust auf Schokolade oder eine Pizza habt, dann gönnt sie euch auch. Solange ihr dies nicht jeden Tag esst, sondern bewusste Ausnahmen macht, ist das vollkommen okay. Aber seid dennoch offen für Neues und beschäftigt euch mit eurer Ernährung und möglichen Konsequenzen. 

Denn denkt daran: Eine bewusste, gesunde Ernährungsweise unterstützt eure körperliche und mentale Gesundheit. 

 

 

 

Do´s: 

  • Hauptmahlzeiten einnehmen 

  • Zuckeralternativen verwenden 
    (z. B. Datteln, Agavendicksaft, Kokosblütenzucker) 

  • Gesund snacken 

  • (z. B. Obst, Nüsse) 

  • Nährstoffreiche Lebensmittel zu sich nehmen 

  • (z.B. Vollkornprodukte, Gemüse, Eiweiß) 

  • Bewegung & Sport treiben 

  • (ca. 3 x die Woche) 

  • Meal-Prepping bei wenig Zeit 

  • Viel Wasser und Tee trinken 

  • Erlaubt euch Ausnahmen! 

 

 

Don’ts: 

  • „low carb“- oder „low fat“-Diäten 
    (führt zu Fressattacken & Nährstoffmangel) 

  • Hungern und Kalorien zählen 

  • Fertigprodukte 

  • Zu viel raffinierter Zucker 

  • (z. B. Süßigkeiten, zuckerhaltige Getränke) 

  • Fast Food 
    (frittiertes, fettiges Essen) 

  • Alkohol 
    (hat viele Kalorien und hemmt den Stoffwechsel)