Bodybildung – Iss‘ dich glücklich!

Glück ist eine Sache der Definition. Doch trotz jedweder Auslegungen entsteht Glück weder im Bauch noch im Herzen, sondern in unserem Kopf. In Wirklichkeit haben Glücksgefühle und positives Empfinden ihren Ursprung im Gehirn. Damit der Mensch so etwas wie Glück empfindet, werden Glückshormone im Gehirn freigesetzt. Die Produktion dieser Glückshormone wird dabei nicht nur von psychologischen Prozessen oder Umwelteinflüssen beeinflusst, sondern maßgeblich durch Ernährung, Bewegung und Licht.

Einige Lebensmittel sind besonders dazu geeignet, unsere Laune zu verbessern, da sie die Ausschüttung von Glückshormonen fördern. Diese Lebensmittel werden treffend als Mood Food bezeichnet, was übersetzt so viel bedeutet wie „Stimmungs-Essen“. Um den Hormonspiegel und somit das Glücksgefühl zu erhöhen, empfiehlt sich daher eine stimmungsaufhellende Ernährung in Kombination mit ausreichender Bewegung im Freien.

Der Mensch und sein Hormoncocktail

Endorphine lindern Schmerzen und können echte Hochgefühle bis hin zur Euphorie hervorrufen. Sie werden bei UV-Licht, Gewürzkonsum oder beim Sport freigesetzt und können zu rauschähnlichen Zuständen führen. Auch das Schmerzgefühl, welches uns beim Verzehr von Chilis Tränen in die Augen schießen lässt, führt zur Ausschüttung von Endorphinen. Sie versetzen uns in eine positive Stimmung und führen zu einem sogenannten „Pepper-High“.

Dopamin wirkt wie eine natürliche Droge und setzt ebenfalls Endorphine frei. Es sorgt für Wohlbefinden, Motivation, Interesse und Begeisterung. Es lenkt unsere Aufmerksamkeit auf alles, was angenehm ist und Vergnügen bereitet. Dopamin treibt uns voran, damit wir unsere Ziele erreichen. Beim Beobachten eines Sonnenuntergangs, beim Streicheln eines Tieres oder wann immer wir etwas Schönes erfahren, setzen wir Dopamin frei.

Damit Dopamin im Körper produziert werden kann, benötigen wir den Eiweißbaustein Tyrosin. Dieser ist vermehrt in Parmesan, Hähnchenfleisch, Rindfleisch, Makrelen, Cashewkernen und Linsen zu finden.

Serotonin trägt dazu bei, dass wir uns allgemein wohlfühlen und optimistisch sind. Es ist zuständig für eine emotionale Ausgeglichenheit, Gelassenheit und Zufriedenheit. Serotonin kontrolliert zudem den Appetit, das Essverhalten sowie das Gefühl der Sättigung. Weiterhin wirkt es Gefühlszuständen wie Aggressivität, Hunger, Angst, Kummer und Depressionen entgegen. Die Produktion von Serotonin hängt stark mit der UV-Lichtintensität zusammen. Somit ist man entsprechend an kalten und regnerischen Tagen anfälliger für ein Stimmungstief.Durch eine gezielte Ernährung mit tryptophanhaltigen Lebensmitteln kann man die körpereigene Produktion von Serotonin jedoch ankurbeln.

Tryptophan ist in vielen alltäglichen Lebensmitteln wie Cashewkernen, Sonnenblumenkernen sowie Sojabohnen, Sesam, Amaranth, Quinoa, Hafer, Hirse, Weizenkeimen und Pilzen enthalten. Besonders gut kann unser Körper das enthaltene Tryptophan zur Bildung von Serotonin nutzen, wenn man diese Lebensmittel mit geeigneten Kohlenhydraten kombiniert. Hierzu empfehlen sich besonders Vollkorngetreideprodukte und Naturreis. Weiterhin sollte man darauf achten, auf Lebensmittel zu verzichten, die den Aufbau von Serotonin nachhaltig hemmen. Zu den stärksten Serotonin-Blockern gehören vor allem koffeinhaltige Getränke wie Kaffee.

Vitamin B regelt zentrale Abläufe im Stoffwechsel und stärkt unsere Abwehrkräfte. Es wird in unserem Körper gespeichert, um Nervosität und Depressionen zu vermeiden. Um glücklich zu sein, sollten wir also zu Lebensmitteln mit einem hohen Vitamin B-Gehalt greifen wie z.B. Eigelb, Spinat, Brokkoli, rote Bete, Rinderleber, Bierhefe und sämtliche Vollkorngetreideprodukte.

Omega-3-Fettsäuren spielen insbesondere beim Gehirnstoffwechsel eine wichtige Rolle. Ein Mangel an Omega-3-Fettsäuren geht häufig einher mit einem niedrigen Serotonin-Spiegel. Um Glückshormone zu produzieren ist daher auch der Verzehr von Lachs, Makrele, Leinsamen, Rapsöl und Walnüssen empfehlenswert.

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10 Lebensmittel, die glücklich machen …

  1. Käse

  2. Sojabohnen

  3. Fleisch

  4. Fisch

  5. Nüsse

  6. Leinsamen, Sesam

  7. Vollkorngetreide

  8. Pilze

  9. Obst und Gemüse

  10. Linsen

 

von Patrica Zernik

 


 

 


 

2 thoughts on “Bodybildung – Iss‘ dich glücklich!

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